Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:
Ich möchte hier eine Lance für Armstrong brechen. Denn auch Vicky Leandros hat nicht immer ehrlich Ihren Erfolg erreicht. Anlässlich ihres 60. Geburtstages beichtet Sie, dass Sie noch niemals in Lodz war. Und auch Theo fuhr nicht gen Osten, sondern in den Signal-Iduna-Park, um sich auf das Eröffnungspiel der 50. Bundesligasaison zu freuen. Die Temperaturen lagen nun wieder in den Zwanzigern. Dortmund reuspert sich zunächst, ehe sich Fussball-Deutschland am Sieg der Schwarz-Gelben ergötzen kann. Wiese macht Gladbach den Hof und Bremer Fans den Aufstand gegen Wiesenhof.
Die Zahl "21" ist die Summe aller Augen auf einem Würfel. Und das Urteil für Breivik in Jahren. Zurechnungsfähig. Weniger zurechnungsfähig war vor 70 Jahren Adolf Hitler, der am 23. August 1942 den Angriff auf Stalingrad startete und damit den Karren an die Wand fuhr. Ein 26-jähriger fuhr diese Woche auch. Allerdings einen Jetski. Und nicht gegen die Wand. Er wich zwei Booten aus und überfuhr einen 22-jährigen auf einer Luftmatratze liegenden Mann. Er war tot, da konnte nichts mehr genäht werden. Vor 150 Jahren wurde Opel gegründet. Damals begann das Unternehmen mit der Produktion von Nähmaschinen. Wie eine Maschine, im Gleichschritt, gingen auch Merkel und Samaras vor der Ehrenformation der Bundeswehr über den verregneten roten Teppich. Das strengte den griechischen Premier wohl an. Warum brauche er sonst "Luft zum Atmen"? Okay, verstehe, er meinte Griechenland. Zuvor gastierte Frankreichs Premier Francois Hollande bei Merkel. Beide waren sich einig, Griechenland in der Eurozone halten zu wollen. Es wäre doch alles so einfach. Zum Vergleich: Mit dem Verkauf eines Apfels wäre Europa alle seine Sorgen los. Apple ist nun 600 Milliarden wert, so viel wie die sechs größten DAX-Unternehmen zusammen. Damit könnte man Griechenland fünf Mal retten und hätte dann noch Geld über, sich 1250 Mal Xavi Martínez zu kaufen. Einmal würde dem FC Bayern schon reichen. Einmal mehr gewann Artur Abraham. Inoffizielle Kämpfe gab es auf dem Hamburger Schanzenfest.
Top Gun - sie fürchten weder Tod noch Teufel. Der Regisseur Tony Scott fürchtet vor allem einen Sprung in den Hafen von Los Angeles nicht. Prinz Harry hätte sich zumindest standesgemäß vorher ausgezogen und ein Nacktbild via Twitter geposted. Pflegerin zerfleischt Tiger. Daraufhin erschießt der Zoo-Direktor die Pflegerin. Und der Mann vom Mond schwebt jetzt friedlich auf den Wolken. Wider der Familientradition, ganz ohne Doping. Honecker wäre hundert geworden und eine Amerikanerin bringt ihren Enkel zur Welt, während sich Bettina Wulf mit einer Ankündigung ihrer Memoiren in der Öffentlichkeit hält.
Und nächste Woche: Breivik bewirbt sich als UN-Sondergesandter, der FC Bayern überweist 40 Mio. auf das falsche Konto und Mallorca wird offiziell zum 17. Bundesland.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch!
Sonntag, 26. August 2012
Mittwoch, 22. August 2012
100 Jahre altes eCommerce-Unternehmen sucht ehrenamtlichen Diskriminierer
Für den Bereich der Raumpflege suchen wir ab sofort eine alten, dynamischen Diskriminierer auf Ehrenamts-Basis.
Sie sind katholisch, dreimal verheiratet und würdigen gerne Gruppen oder Individuen herab? Dann bewerben Sie sich gerne per E-Mail: info@benachteiligungsgesetzmachtsmoeglich.de
Der Postweg ist ausgeschlossen.
In einem gruppenspezifischen Benachteiligungsgespräch möchten wir herausfinden, ob Sie für die ausgeschriebene Stelle/Stellin geeignet sind. Wir suchen einen Diskriminierer mit Migrationshintergrund. Körperlich belastbare Bewerber können wir aufgrund der großen Anzahl eingehender Bewerbungen leider nicht berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. David Discriminare
(Geschäftsführer)
Sie sind katholisch, dreimal verheiratet und würdigen gerne Gruppen oder Individuen herab? Dann bewerben Sie sich gerne per E-Mail: info@benachteiligungsgesetzmachtsmoeglich.de
Der Postweg ist ausgeschlossen.
In einem gruppenspezifischen Benachteiligungsgespräch möchten wir herausfinden, ob Sie für die ausgeschriebene Stelle/Stellin geeignet sind. Wir suchen einen Diskriminierer mit Migrationshintergrund. Körperlich belastbare Bewerber können wir aufgrund der großen Anzahl eingehender Bewerbungen leider nicht berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. David Discriminare
(Geschäftsführer)
Ich glaube ich spinne. Die vor Jahren eingeführten Gesetze zur Regelung der Gleichberechtigung bei Stellenanziegen sind doch unfassbar überzogen. Seit hunderten von Jahren existiert das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Wenn der Bauer einen Erntehelfer braucht, möchte er zur Unterstützung seiner Arbeit einen kräftigen jungen Mann, der belastbar ist. Frauen sind für sein Essen zuständig. Ob diese Sichtweise ethisch korrekt ist oder nicht, sei erstmal dahin gestellt. Fakt ist, er will eine männliche Arbeitskraft. Das weiß er und dabei bleibt er. Warum, in Gottes Namen, soll er nun sein Gesuch so anpassen, dass sich auch Frauen bewerben können? Für den Bauer ist das Schreiben oder Äußern von unnötig erhöhten Absagen ein Mehraufwand. Auch die Bewerberin macht sich falsche Hoffnungen, geht davon aus, dass der Bauer tatsächlich Erntehelferinnen sucht.
Und am Ende haben Anbieter und Nachfrager, die sie in diesem Fall ja nur auf dem Papier sind, beide einen zeitlichen und emotionalen Mehraufwand. Und mit Zeit sind auch Kosten verbunden, von den Ausgaben für Bewerbungen mal ganz abgesehen.
Ist das effektiv? Ist das der größte allgemeine Nutzen? Die einzig glücklichen dieser Gesetze sind wohl deren Verabschieder und Alice Schwarzer.
Das Mitsenden eines Lichtbildes bei der Bewerbung ist keine Pflicht mehr. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein Produkt gekauft zu haben, dass ich nicht zumindest auf Bildern gesehen habe. Und mal ganz ehrlich, vetraut man einem Banker mit gefilzten Haaren, sieben Piercings und zwei Tunneln im Ohr? Nein. Und spätestens beim Bewerbungsgespräch wird der Begrüßungs- zum Abschiedshandschlag.
Also Gleichbehandlung und Benachteiligung hin oder her, irgendwo sollte man auch den Sinn einiger Beschlüsse hinterfragen und an Effektivität denken.
Sonntag, 19. August 2012
Wochenrückblick lässt die Mörderhitze kalt ...
Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:
Diese Woche öffnete die gamescom in Köln wieder ihre Tore. Auf einer großen Leinwand sah ich Fußball-Animation in Echtzeit. Es spielte Weiß gegen Blau. Nicht Diego Maradona gegen Harald Juhnke, sondern Deutschland gegen Argentinien. Es schien mir, als sei der eine Controller kaputt gewesen zu sein. Oder der Gamer mit weißem Hemd, gepflegtem Haar und schwäbischem Dialekt hatte einfach einen schlechten Tag. Er foulte, verfehlte, war hinten offen wie ein Scheunentor. Als das Spiel vorbei war merkte ich, dass ich ja doch vor dem Fernseher zu Hause saß. Pussy Riot sitzt nun auch offiziell. Und zwar für 2 Jahre im Gulag. Lag es an der Geldgier vom Sugarmountain, dass facebook an die Börse ging? Fakt ist, dass der Kurs den Berg rapide nach unten rollt. Vom Rollen zur Rolle. Greenpeace kritisiert giftige Kassenbons. Ist nicht der griechische Bon der einzig giftige? Angela Merkel opfert nach Rettungsschirm nun auch ihre Stützstrümpfe für den Euro und stärkt EZB-Chef Draghi den Rücken. Drückende Hitze in ganz Deutschland. Hoch „Achim“ bescherte uns laue Sommernächte und braunen Teint. Das meine ich nicht politisch. Wärme, die prinzipiell für den Winter gespeichert werden könnte. Wobei, nun kommt doch sowieso die Abwrackprämie für Heizungen. Die Revolution des umweltschonenden Energiemarktes scheint in Aussicht. Oder stecken da mit einer zukünftigen Energiepreiserhöhung etwa die Konzerne hinter? Hat es vielleicht etwas mit Merkels Atomausstieg zu tun? Alles Spekulationen. Sicher ist, der Steuerzahler wird es finanzieren. Das Gute daran, durch die Welle von Selbstanzeigen nach der Steuer-CD werden es wohl ein paar mehr werden.
Bundesbildungsministerin Shavan erklärt ihren Rückzug aus
der CDU-Parteispitze. Alles andere als
spitze schneiden Sharan & Co. im skurrilen amerikanischen Crash-Test
ab. Wertminderung, um günstiger an unsere Millionen in die USA exportierten Fahrzeuge
zu gelangen?
Paradox. Gasmasken in Israel. Die Bevölkerung bereitet sich
auf den Angriff gegen den Iran vor. Sponsored by Steuerzahler aus Deutschland.
Doch vielleicht ist eine gute Investition in eine atomfreie Zukunft der
Menschheit.
Zehntausend Omis und Opis erhalten aufgrund falscher Berechnungen
eine Nachzahlung ihrer Rente. Brahimi ist neuer UN-Gesandter in Syrien. Die
Berliner Abschlussklasse 07 demontiert die TSG Hoffenheim. Und weitere 5
Bundesligisten folgen. Obama glaubt an Marsmenschen. Er sollte eher an
fruchtbaren Boden glauben, denn sein eigenes Land wird durch die anhaltende
Dürreperiode weiter zerstört. Was(ser) dem einen fehlt, hat der andere zu
Haufe. In Chile stiften Monsterwellen große Unruhe und beschädigen einen
Frachter. Doch nach einigen Rettungsversuchen wird die komplette Besatzung
lebend geborgen. Auch Lebend, doch vom Alkohol betäubt, fuhren 217 der
insgesamt 392 olympischen Athleten diese Woche in den Hamburger Hafen ein. Dort
wurden sie von 10.000 Mitleidigen empfangen.
Und diese Nachrichten empfangen wir nächste Woche:
Israel greift aufgrund schlechter Sicht durch die Gasmasken aus Versehen die USA an, Pussy Riot werden in ein Straflager auf den Mars verlegt und Greuther fürth 1:0 gegen Bayern.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch!
Montag, 13. August 2012
Wo sind all die ganzen Effes hin? - Und damit meine ich nicht das türkische Bier ...
„Ja, klar freue ich mich über meine
drei Tore und die zwei Vorlagen, aber die Mannschaft hat Klasse
gespielt. Und der Trainer war toll. Und ihr Journalisten habt uns mit
euren Artikeln so super motiviert. Und in der Halbzeit habe ich mit
meinem Gegenspieler schon einmal mein Trikot getauscht. Das habe ich
dann schnell gewaschen und gebügelt.“ … Bla Bla! Die Interviews
nach den Fussballspielen machen keinen Spaß mehr. Spieler wie Lahm &
Co. spulen immer und immer wieder das gleiche Band ab. Schlechtes
wird schön geredet. Gutes verliert sich in Bescheidenheit und
„Teamgeist“. Ich erinnere mich an Bastian Schweinsteigers
skurriles Interview nach dem DFB-Pokalfinale. Ich erinnere mich an
die Pressekonferenzen bei der EM. Doch viel lieber erinnere ich mich
an Lothar Matthäus nach dem KSC-Spiel. An Effenberg in seinem
(zugegeben) viel zu großen Trainingspullover. Ich denke an Rudi
Völlers legendären Waldi-Diss. Diese Worte, diese Bilder leben bis
heute weiter. Tag für Tag mehren sich die Klicks dieser Videos auf
Youtube. Warum? Weil sie unterhaltsam sind. Lustig. Doch vor allem
eines: Ehrlich, voller Emotionen. Heute sieht es anders aus. Die Fragen der
Journalisten sind immer die gleichen. Wenige provozieren. Und wenn,
sind die modernen Fußballer durch ihre Berater geschult und bestens gewappnet.
Mit entschärfenden, diplomatischen Antworten. Geschwafel. Keiner
kommt zum Punkt, sagt wie es ist. Sie wären die perfekten Politiker.
Haben die Jungs keine Eier in der Hose?
Sind es genau die Eier, die auch in entscheidenden Spielen bei großen
Turnieren fehlen? Flache Hierarchien auf dem Platz. Keine Leitwölfe
mehr. Dagegen spricht nichts. Doch muss man dadurch sein eigenen Kopf
ausschalten, jegliche Emotion verlieren? Wenn ein Stefan Effenberg
sich früher vor seinen Gegenspielern aufgebäumt hat. Wenn ein
Oliver Kahn mit einem Urschrei durch den Strafraum jagte, dann war
das Leidenschaft. Hingabe. Ein Wille, der Siege erzwang. Und nach dem
Spiel musste erst einmal durchgeschnauft werden bzw. durchgezogen
(Mario Basler), ehe man sich dem Interview stellte. Heute sehe ich
Spieler, die nach verlorenem Spiel unmittelbar, nach zwanzig Sekunden
relaxed in die Kamera schauen und darauf warten, etwas zu sagen, was
sie gar nicht so meinen. Oder meinen Sie es so? Ich weiß es nicht.
Auf dem Platz scheinen sie nicht alles zu geben. In Interviews rücken
sie sich in rechte Licht. Welche Rolle spielen die Medien dabei? Kann
sich ein Profi heute weniger leisten als früher? Verbal meine ich
natürlich. Wird der Druck auf die Spieler bei ehrlichen Antworten zu
groß? Mir fehlt ein Effe, der Journalisten zurechtweist. Und mir
fehlen Journalisten, die mutig sind. Provokante Fragen sind eine
Sache. Die andere Seite ist die, dass man Antworten, die nicht zur
Frage passen, bestrafen sollte. So, wie es auch damals Stoiber im
TV-Duell zum Verhängnis wurde.
Mein Vorschlag wäre sonst: Jeder Profi
gibt vor Saisonstart eine DVD ab, auf denen die vorfertigten
Interviewantworten (inkl. Bildmaterial) für die Medien zur Verfügung
stehen. Oder halt einfach so: Zum Punkt kommen und Butter bei die
Fische! Ist doch für alle Beteiligten das Beste. Der Spieler ist
sein Frust los. Der Journalist hat seine Story und der Zuschauer
einmal mehr seinen Unterhaltungsfaktor.
Sonntag, 12. August 2012
Es ist Sonntag ...
Mein ganz
persönlicher Wochenrückblick:
Ihr Leben hing durch Depressionen schon länger am Seidelnden Faden. Bekannt aus der Weihnachtsserie „Anna“, ging sie freiwillig von uns. Denn Sivilia nicht mehr leben. Ein Mars hätte sie vielleicht nochmal mobil gemacht. Naja, nun kann vielleicht der seit Montag auf dem Mars fahrende Rover „Curiosity“ ein Panoramabild ihres Fortlebens schießen.
Kurios auch: US-Sprinter Manteo Mitchell bricht sich bei der 400m-Staffel das Bein, jedoch nicht den Weltrekord. Die Beach Boys rocken das Finale. Julius Brinkt uns Gold. Er und Jonas Reckermann, gehen den brasilianischen Weltmeistern richtig auf den Wecker, Mann!
Fünfzigster Todestag von Hermann Hesse. Mit 125 Millionen verkauften Büchern ist er einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Sieben Millionen mehr, allerdings Euro, investierte der deutsche Steuerzahler für die olympische Spitzensportförderung mit freundlicher Unterstützung des Bundesinnenministeriums. Und dabei das Ziel im wahrsten Sinne des Wortes verfehlt. Unweigerlich komme ich da zur 17-Meter-Sonderausgabe. Doch ohne Joko und Klaas. Die 390 EUR für ein Schulbusticket will die Stadt Ibbenbüren einem Schüler nicht erstatten, da er nicht die vorausgesetzten zwei Kilometer, sondern nur 1,983 Km entfernt von der Schule wohnt. Du bist Deutschland. Irgendwie muss der Kauf von den Steuer-CD's ja auch finanziert werden. Diesmal führt die Schwarzgeldspur nach Fernost.
Doch auch im Westen gibt’s Neues. Der US-amerikanische Kondomriese „Trojan“ verschenkt 10.000 Vibratoren. Das „Verkehrschaos“ war somit auf beiden Ebenen vorprogrammiert. Ähnlich wie in New York, kommt es zukünftig auch in Frankfurt zu erhöhtem Verkehr. Die fünftgrößte Stadt Deutschlands hat die 700.000-Marke geknackt.
Seit Gründung von LEGO versucht Harald Schmidt sein eigenes Studio mit Bausteinen zu erschaffen. Diese Woche jährte sich der Geburtstag zum 80. Mal.
Nun ging er von uns. Doch was er geschaffen hat bleibt für die Ewigkeit – Carlo Rambaldi. Der Spezialeffekt-Magier ist der Vater von „E.T.“, „Alien“ und „King Kong“. Die Mütter dazu müssen sehr witzig aussehen.
Den Song von
letzter Woche hat Peter Maffay erneut umgeschrieben: „Bronze,
Silber und 3 Mal Bolt hat Carl Lewis nie gewollt.“ Der schaute
aufgrund des angeblichen Dopings Usains statt des 100m-Finales lieber
BMX. Versteinerte Mienen der Zuschauer beim Gewichtheben. 196 Kilo
fallen dem Olympiasieger von 2008 in den Nacken.
Was geht (b)los
darein? Schockierende Bilder zeigen Brigitte Nielsen beim
Wodka-Trinken im Park von Alkohollywood. Sollte ihr Geld demnächst
wieder weg sein, empfehle ich statt dem erneuten Gang ins
Dschungelcamp, den Verkauf ihrer Niere. Das tat auch ein Chinese und
bekam dafür ein iPhone. Die Ärzte mussten sich nun vor Gericht
verantworten. Mit Sicherheit weil keine Bein-App drauf war. LKW rast
in Radlergruppe. Heißt das in Hamburg nicht „Alster“? Wie auch
immer, eine Flasche ist dabei leider zu Bruch gegangen.Ihr Leben hing durch Depressionen schon länger am Seidelnden Faden. Bekannt aus der Weihnachtsserie „Anna“, ging sie freiwillig von uns. Denn Sivilia nicht mehr leben. Ein Mars hätte sie vielleicht nochmal mobil gemacht. Naja, nun kann vielleicht der seit Montag auf dem Mars fahrende Rover „Curiosity“ ein Panoramabild ihres Fortlebens schießen.
Kurios auch: US-Sprinter Manteo Mitchell bricht sich bei der 400m-Staffel das Bein, jedoch nicht den Weltrekord. Die Beach Boys rocken das Finale. Julius Brinkt uns Gold. Er und Jonas Reckermann, gehen den brasilianischen Weltmeistern richtig auf den Wecker, Mann!
Fünfzigster Todestag von Hermann Hesse. Mit 125 Millionen verkauften Büchern ist er einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Sieben Millionen mehr, allerdings Euro, investierte der deutsche Steuerzahler für die olympische Spitzensportförderung mit freundlicher Unterstützung des Bundesinnenministeriums. Und dabei das Ziel im wahrsten Sinne des Wortes verfehlt. Unweigerlich komme ich da zur 17-Meter-Sonderausgabe. Doch ohne Joko und Klaas. Die 390 EUR für ein Schulbusticket will die Stadt Ibbenbüren einem Schüler nicht erstatten, da er nicht die vorausgesetzten zwei Kilometer, sondern nur 1,983 Km entfernt von der Schule wohnt. Du bist Deutschland. Irgendwie muss der Kauf von den Steuer-CD's ja auch finanziert werden. Diesmal führt die Schwarzgeldspur nach Fernost.
Doch auch im Westen gibt’s Neues. Der US-amerikanische Kondomriese „Trojan“ verschenkt 10.000 Vibratoren. Das „Verkehrschaos“ war somit auf beiden Ebenen vorprogrammiert. Ähnlich wie in New York, kommt es zukünftig auch in Frankfurt zu erhöhtem Verkehr. Die fünftgrößte Stadt Deutschlands hat die 700.000-Marke geknackt.
Seit Gründung von LEGO versucht Harald Schmidt sein eigenes Studio mit Bausteinen zu erschaffen. Diese Woche jährte sich der Geburtstag zum 80. Mal.
Nun ging er von uns. Doch was er geschaffen hat bleibt für die Ewigkeit – Carlo Rambaldi. Der Spezialeffekt-Magier ist der Vater von „E.T.“, „Alien“ und „King Kong“. Die Mütter dazu müssen sehr witzig aussehen.
Und nächste
Woche: Assad beginnt mit Taubenzucht, Sigmar Gabriel wird Schweizer
Erzengel und Lothar Matthäus neuer Dolmetscher beim FC Bayern.
Eine schöne
Woche wünsche ich Euch!
Mittwoch, 8. August 2012
Jeden Sonntag ...
Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:
Sommerloch? - Von wegen.
Start des Sommers. Start der XXX. Olympischen Spiele in London. 15 Funktionäre haben sich ein Mittagessen für 56.000 EUR gegönnt. So Edel denkt nicht jeder: „Bronze, Silber und Gold, haben wir nie gewollt“ … diesen Schlachtruf skandierten deutsche Olympioniken zu Beginn des Turniers. Doch was ein echter Deutscher ist, der kämpft. So verdiente sich die Ruderin Drygalla eine braune Medaille und durfte vorzeitig abreisen. Die restlichen deutschen Sportler legten nach. Nun sind wir immerhin mit 5x Gold, 10x Silber und 6x Bronze auf den 6. Platz des Medaillenspiegels vorgestoßen.
Von goldenem, silbernem und bronzenem komme ich zu einem anderen Metall. Schwerer als jedes Edelmetall. Richtig Heavy. Denn Wacken trommelte die schwarzgekleideten Headbanger aus aller Welt wieder zum Festival zusammen. Wer nicht mehr „bangt“ sind Kirsten Stewart und Robert Pattinson. Sie streiten nun um das Sorgerecht des gemeinsamen Hundes „bear“. Oh my dear.
Arnie hatte Geburtstag. Die Zahl 65 kursierte überall. Dabei kann es sich eigentlich nur um seinen Bizepsumfang handeln.
„Oh shit Frau Schmidt!“ Auf die Kontaktanzeige „Qualmender ER mit Lebenserfahrung sucht ehemalige Arbeitskollegin für gemeinsame Rauchzeichen.“ hin, fand Helmut eine neue Partnerin zum Teeren der Lunge. Es sei ihm gegönnt.
Juan Carlos ist gestolpert und hat sich die Nase geprellt. Verschluckt er sich als nächstes an einem Bubble-Tea? Dank neuer Warnhinweise vielleicht nicht. Apropos „Warn“. War'n es nicht die Gifte verdorbenen Sushis, die dem Ex-Löwentorwart Bernd Meier einen Strich durch die Rechnung machten? Aktive Sterbehilfe durch toten Fisch. Welch' Ironie des Schicksals.
Es ist die Zeit der Sommer- und Semesterferien. Darüber freut sich vor allem das arbeitende Volk. Auch die Brummi-Fahrer sind bester Laune. Volle Straßen durch erhöhten Reiseverkehr und jetzt soll auch noch auf den Bundesstraßen Maut gezahlt werden. Und das bei immer höher werdenden Benzinpreisen. Ein Fall für UN-Botschafter Kofi Annan. Der hat sein Syrien-Mandat ja aufgegeben. Aufgeben musste auch der Präsident der Hell's Angels Cologne. Festnahme. Die hat die russische Punkband Pussy Riot ja schon hinter sich und muss sich nun auf der Anklagebank dem Urteil stellen. Genau wie Benno Führmann, der letztes Jahr in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war. Vom Urteil zum Urlaub. Die Kanzlerin chillt zwei Wochen in den Südtiroler Bergen (Itailen). Aber ohne Monti von zott.
Von allen geliebt, nur nicht von sich selbst. Vor 50 Jahren verließ die damals 36-jährige Marilyn Monroe das irdische Dasein. Ihr Stil war nicht das Ende vom Besen. Spanien verspricht ein 102-Milliarden-Sparprogramm und die zweite Liga seit Freitag wieder jede Menge Fussballfieber.
Und nächste Woche: Paparazzi erwischen Merkel beim „in-den-Müll-werfen“ ihres Rettungsschirmes. Kofi-Annan macht den „Flitzer“ bei Olympia-Abschlussfeier. Hitzestau auf Deutschlands Autobahnen. Und: Bundestag verabschiedet Gesetz für Sauerstoff-Steuer.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch.
Sommerloch? - Von wegen.
Start des Sommers. Start der XXX. Olympischen Spiele in London. 15 Funktionäre haben sich ein Mittagessen für 56.000 EUR gegönnt. So Edel denkt nicht jeder: „Bronze, Silber und Gold, haben wir nie gewollt“ … diesen Schlachtruf skandierten deutsche Olympioniken zu Beginn des Turniers. Doch was ein echter Deutscher ist, der kämpft. So verdiente sich die Ruderin Drygalla eine braune Medaille und durfte vorzeitig abreisen. Die restlichen deutschen Sportler legten nach. Nun sind wir immerhin mit 5x Gold, 10x Silber und 6x Bronze auf den 6. Platz des Medaillenspiegels vorgestoßen.
Von goldenem, silbernem und bronzenem komme ich zu einem anderen Metall. Schwerer als jedes Edelmetall. Richtig Heavy. Denn Wacken trommelte die schwarzgekleideten Headbanger aus aller Welt wieder zum Festival zusammen. Wer nicht mehr „bangt“ sind Kirsten Stewart und Robert Pattinson. Sie streiten nun um das Sorgerecht des gemeinsamen Hundes „bear“. Oh my dear.
Arnie hatte Geburtstag. Die Zahl 65 kursierte überall. Dabei kann es sich eigentlich nur um seinen Bizepsumfang handeln.
„Oh shit Frau Schmidt!“ Auf die Kontaktanzeige „Qualmender ER mit Lebenserfahrung sucht ehemalige Arbeitskollegin für gemeinsame Rauchzeichen.“ hin, fand Helmut eine neue Partnerin zum Teeren der Lunge. Es sei ihm gegönnt.
Juan Carlos ist gestolpert und hat sich die Nase geprellt. Verschluckt er sich als nächstes an einem Bubble-Tea? Dank neuer Warnhinweise vielleicht nicht. Apropos „Warn“. War'n es nicht die Gifte verdorbenen Sushis, die dem Ex-Löwentorwart Bernd Meier einen Strich durch die Rechnung machten? Aktive Sterbehilfe durch toten Fisch. Welch' Ironie des Schicksals.
Es ist die Zeit der Sommer- und Semesterferien. Darüber freut sich vor allem das arbeitende Volk. Auch die Brummi-Fahrer sind bester Laune. Volle Straßen durch erhöhten Reiseverkehr und jetzt soll auch noch auf den Bundesstraßen Maut gezahlt werden. Und das bei immer höher werdenden Benzinpreisen. Ein Fall für UN-Botschafter Kofi Annan. Der hat sein Syrien-Mandat ja aufgegeben. Aufgeben musste auch der Präsident der Hell's Angels Cologne. Festnahme. Die hat die russische Punkband Pussy Riot ja schon hinter sich und muss sich nun auf der Anklagebank dem Urteil stellen. Genau wie Benno Führmann, der letztes Jahr in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war. Vom Urteil zum Urlaub. Die Kanzlerin chillt zwei Wochen in den Südtiroler Bergen (Itailen). Aber ohne Monti von zott.
Von allen geliebt, nur nicht von sich selbst. Vor 50 Jahren verließ die damals 36-jährige Marilyn Monroe das irdische Dasein. Ihr Stil war nicht das Ende vom Besen. Spanien verspricht ein 102-Milliarden-Sparprogramm und die zweite Liga seit Freitag wieder jede Menge Fussballfieber.
Und nächste Woche: Paparazzi erwischen Merkel beim „in-den-Müll-werfen“ ihres Rettungsschirmes. Kofi-Annan macht den „Flitzer“ bei Olympia-Abschlussfeier. Hitzestau auf Deutschlands Autobahnen. Und: Bundestag verabschiedet Gesetz für Sauerstoff-Steuer.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch.
Abonnieren
Posts (Atom)