Sonntag, 30. September 2012

Von Giftspritzen und Messer-Viren

Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:
 
Messerangriff im Jobcenter. Die Mitarbeiterin aus Neuss wird dabei tödlich verletzt. Joanne K. Rowling schrieb die Story sofort im Roman "Ein plötzlicher Todesfall" nieder.
Der Täter hat daraufhin umgehend eine Stelle als Küchenchef angeboten bekommen. Er kocht auch gerne vor Wut. Festgenommen wurde ein anderer. Änis Ben-Hatira soll das Portemonnaie seiner Ex gestohlen haben. Er stand auch unter Verdacht, das Kerosin der Ryanair entwendet zu haben. Diese landete darauhin Not. "Not amused" waren die Verlierer der englischen Woche. Die Wölfe kamen bei den Bayern unter die Räder. Vielleicht sollten die VW'ler lieber Golf spielen. Naja, die Lederhosen feiern zumindest einen Bundesligastart nach Maß und Brezen. Die Zauberveh holt einen Punkt und die Welfen haben nach der Siegesfeier gegen Nürnberg einen Hann(g)over. Rafael van der Pfosten ist schuld, dass Hamburg zwei Punkte verlor und Düsseldorf war zunächst weiter ohne Gegentor. Das änderten die "Knappen" am Freitag. Dem HSV gelingt ein Jubiläumssieg, während Boris Vukcevic ungewollt aus dem Wagen stieg.
 
Künast sah goldene Drachen und der Fahrgast schmeißt der Bahn nun noch mehr Geld in den Rachen. Drei Mal haben Anwälte von Cleve Foster dessen Hinrichtung in letzter Sekunde verhindern können. Dass seine Henkersmahlzeit aus dänischer Gerstensaftschorle bestand, ist eine reine Vermutung. Fakt ist: Diese Woche starb der 48-jährige beim vierten Anlauf durch eine Giftspritze im texanischen Huntsville. Hans will eine neue Frisur, doch Udo Walz gibt seine Schere ab, wohin geht er nur?
Hartmutiert zum Steuersünder und bekommt nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig nun seinen Zappfenstreich unter läutenden Glocken und die erneuten Krawalle in Griechenland können keinen mehr schocken. Ganz im Gegensatz zu der Hiobsbotschaft aus Husum. An der Nordsee küsste sie ihre Babys nicht, sondern ermordete alle fünf. Das gestand sie diese Woche.
 
Damals sagte Angie als Umweltministerin: "Ich will mit Al Gore leben." Sie wurde falsch verstanden. Nun musste sie deswegen beim Untersuchungsausschuss vorsprechen. Übrigens erfuhr Merkel Peer Tagesschau-App, dass sie im Wahlkampf über steinige Brücken gehen muss. Da dieser Bezug von Informationen seit dieser Woche nicht mehr rechtens ist, könnte ihr dafür der Prozess gemacht werden. Mit guten Prozessoren können FIFA-13-Begeisterte seit dieser Woche auch daheim ihrer Sucht nachgehen.
26, ledig und mager, sucht Leidensgenossen via Twitter und Radio Gaga. Auch die Stuttgarter Formel-1-Sparte bricht mit dem einstigen Weltmeister. Mehr Zeh des Schuhmachers werden wir zukünftig nicht mehr sehen. Andere brechen in Schulen. 8000 Schulkinder in der Ostzone infizierten sich mit dem Noro-Virus. Fast so viele Kinder haben die Wollnys. Doch nach Trennung von Dieter und Silvia bekriegte sich die Familie diese Woche über facebook. Und Sarafina macht den Kuchen gel. 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft, Mehmet schickt Brief an Gauck, Apple entschuldigt sich und in Augsburg wurde ein 524-Kg-Kürbis gezüchtet.
 
Und nächste Woche:
 
Christiano Ronaldo madridiert seine Gegenspieler, Mitt Romney ändert seine Strategie in Walkampf und Erich Honecker wird am 3. Oktober beim illegalen Planen von Wirtschaften erwischt.
 
Eine schöne Woche wünsche ich Euch!
 
 






 

Montag, 24. September 2012

Von betrunkenen Karikaturen und Fußballquoten

Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:

Den Anstich der 179. Wiesn in München sollte eigentlich Jenny Elvers-Elbertzhagen übernehmen, doch leider musste sie zu einer Preisverleihung freischaffender Schmuckdesigner Und danach ging es direkt in die Cleanik.
Von Pilssammlern zum Pilzsammler. Dieser fand am vergangenen Donnerstag auf der Burg Frankenstein einen menschlichen Torso ohne Kopf und Beine.
Mehmet will zurück nach Deutschland. Aus finanziellen Gründen kann er das erst, wenn Lufthansa die neue Billig-Airline fliegen lässt.
Ein 26-jähriger aus Göttingen hat Moscheen mit Karikaturen beschmiert und der FC Bayern sich mit Ruhm bekleckert. Kroosen Respekt vor der Leistung gegen Valencia und Schalke. HSV schlägt den BVB. Und Kloppo dachte sich zweimal "Son Mist, oh weh!". Die Hanseaten kamen so richtig in Vaart und ließen ihren Adler fliegen. In Frankfurt klebt der bei den Profis weiter fest an der stolzgeschwellten Brust. Ein Eigentor schoss das 26-jährige Aushängeschild der Piratenpartei Julia Schramm. Warb sie über Jahre hinweg ein freies Urheberrecht und forderte kostenlos verfügbare Bücher, Filme und Musik im Internet, stellte sie ihr eigenes Buch kostenpflichtig zum Download bereit.

Robbie Williams ist Vater. Eine Fata Morgana sah diese Woche Snoop Dogg. Bilder zeigten ihn mit seinem Sohn beim Kiffen.
Die Nutzfahrzeugmesse begeisterte die zahlreichen Besucher in Hannover. Wofür Mann, oder auch Frau Fahrzeuge nutzen kann, erzählt die folgende Geschichte: Eine Frau erdrückte ihren Mann. Wie das passieren kann? Der werte Ehegatte wollte beim Ausparken dirigieren. Leider fuhr die ältere Dame rückwärts und quetschte ihren Mann zwischen Auto und Hauswand ein. Der Mann starb.
Geboren ist das neue Zeitalter der Frauenpower. Ähnlich viel Gas wie die Einpark-Mörderin soll das weibliche Geschlecht nun zukünftig beruflich geben dürfen. Der Bundesrat beschloss eine Frauenquote in den Aufsichtsräten großer DAX-Unternehmen. Dagegen kann man auch nichts mehr unternehmen.
Mitt Romney ist im Abwärtstrend. In die Höhe sprießen die Kosten für das neue EZB-Gebäude in Frankfurt, das diese Woche Richtfest hatte. Statt den vorgesehenen 850 Millionen Euro Baukosten, werden diese wohl deutlich über eine Milliarde steigen. Es ähnelt den Klängen aus dem Konzertsaal der Elbphilharmonie. Begehrte Objekte diese Woche: Bettina's Bestseller, das neue iPhone und Mohammed-Malereien.

Und nächste Woche:

Bayern-Elf läuft in Lederhosen auf, Jenny Elvers-Elbertzhagen wird Professorin der deutschen Kunstakademie und Angela Merkel wird von Paparazzi beim Techtelmechtel mit Hollande erwischt.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!
 

Freitag, 21. September 2012

Die Frauenquote kommt - der Verstand geht.

Heute hat der Bundesrat beschlossen, dass bis 2023 in den Aufsichtsräten großer DAX-Unternehmen ein Frauenanteil von 40 Prozent erreicht werden muss.

Ich erinnere mich an die Machtergreifung der NSDAP. Ich denke an ein künstliches Kniegelenk. Beides künstlich, beides bewegt. Künstlich muss weder gut, noch schlecht sein. Der Sinn und die Funktion, vor allem die Konsequenz aus künstlich Erschaffenem, ist anhängig vom Zweck, den es erfüllen soll.

Es gibt Frauen in Führungspositionen. Es gibt Männer in Führungspositionen. Warum gibt es eigentlich keine Kinder in Führungspositionen? Gibt es. Im Sandkasten der KiTa. Und sogar hier übernehmen nicht selten pfiffige Mädchen das Zepter. Wie kommt das? Weil die Natur den Kampf um das Führen entscheidet. Und das seit tausenden von Jahren. Dabei geht es um Stärke. Ähnlich wie im Tierreich.

Was erkennbar ist: Viele Frauen sind stärker geworden. Aus diesem Grund setzen sich einige von ihnen auch in Führungspositionen durch. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde wegen ihres Geschlechts als Führungsposition anfangs belächelt, kritisiert, teilweise nicht Ernst genommen. Wenige haben ihr diese Funktion zugetraut. Doch diese Stimmen wurden leiser. Weil sie mit Leistung und Kompetenz überzeugt hat. Heute wird sie toleriert, akzeptiert, ja sogar respektiert. Zurecht. Denn sie ist eine ehrwürdige Vertreterin des Deutschen Volkes. Warum ist sie dort oben? Wegen einer Frauenquote? Nö! - Sie hat sich durchgesetzt. Andere Frauen und Männer mit Ellenbogen beiseite geschoben, sich nach vorne gekämpft. Die Voraussetzungen waren für alle gleich. Ein fairer Kampf, den eine Frau gewonnen hat.
Und diese Kämpfe gibt es jeden Tag, überall und immer wieder. In Unternehmen, in Schulen, in Parteien, zu Hause. Wenn in ersteren ein Mann die Führungsposition inne hat, liegt es wohl kaum daran, dass er die weibliche Mitbewerberin verprügelt und damit ausgeschaltet hat, sondern weil er mit Leistung und seinen Skills überzeugt hat.

SKW-Metallurgie-Chefin Ines Kolmsee ist die einzige Chefin neben den 159 weiteren börsennotierten, von Männern geführten, deutschen Unternehmen. Sie hat studiert, hier und da gearbeitet und am Ende eine Führungsposition bekommen. Höchstwahrscheinlich weil sie eine gute Managerin ist. Im Zuge der Emanzipation und karriereorientierten Gesellschaft wird der Fraauenanteil in Führungspositionen automatisch wachsen. Ist doch auch völlig in Ordnung. Doch warum soll jetzt ein künstlich geschaffener Anteil an Frauen in die Aufsichtsräte? Ein cleveres Unternehmen entscheidet sich von ganz allein für den Einbezug von Frauen auf hoher Ebene. Doch das sollte doch jedem Unternehmen selbst überlassen sein. Denn der Kampf um Positionen ist ein natürlicher. Genau wie der um einen Aushilfsjob. Genau wie der um einen Auftrag. Es gibt Bewerber, es gibt Kämpfe, es gibt Entscheidungen. Mit denen alle leben müssen. Frauen möchten doch gleichberechtigt sein. Dann sollen sie doch auch mit den gleichen Waffen in den Ring steigen. Es klingt ja nahezu so, als wären die Frauen eine Randgruppe. So wie es auch an Uni's eine Härtefallquote gibt. 40 Prozent müssen es sein. Auch wenn Herr Meier perfekt in unser Anforderungsprofil passte. Die Quote, Herr Meier, die Quote. Was kommt als nächstes, eine weibliche Zuschauerquote in Sportsbars? 40 Prozent? Warum fordern eigentlich die Männer keine Quote bei der Raumpflege? Möchten wir auf 40 Prozent Stewardessen verzichten? Fragen wir doch am besten mal den Arzthelfer von unserem Hausarzt.

Es kann schon sein, dass bestimmte Dinge geschlechterabhängig besser oder schlechter gemacht werden. Dabei hat Gott, oder wer auch immer, sich bestimmt was gedacht. Frauen haben Holz vor der Hütte. Männer Muskeln. Die einen können Kinder zeugen, die anderen bekommen sie. Anscheinend sollen sie nicht gleich sein. Und wie die Vergangenheit zeigt, liegt das Führen wohl eher den Männern. Und die Dinge, bei denen man gleichzeitig telefonieren, schreiben, lächeln, die Tür öffnen und noch eine Spritze setzen muss, eher Frauen. So war es. So kann es bleiben. So muss es nicht bleiben. So wird es nicht beiben. Nicht weil die Frauen durch Leistung und ehrliche Arbeit führen werden, sondern weil sie es dürfen, gar müssen. Frauen sind dazu verdammt zu führen. What the fuck, ich lebe in einer Quotengesellschaft.

Darauf trinke ich erst mal einen 40%igen!

Sonntag, 16. September 2012

Bettina, pack Deine Brüste ein!

Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:

Der facebook-Chef räumt Fehler und Bodyguard Kristen nun offiziell die Wohnung bei Klum ein - Heidiwitzka. Andere Christen waren weniger froh über Reaktionen aus arabischen Ländern. Die Islamisten schieben einen Mohammed-Film. Gotteslästerung von Amerikanern führte zu Wut und Hass gegen die gesamte westliche Welt. Da sich im Nahen Osten diese Gefühle meist nicht nur aufs Verbale beschränken, wurde im Sudan die Deutsche Botschaft gestürmt und angezündet.
Diese Bilder verfolgte auch Catherine Mountbatten-Windsor, Duchess of Cambridge, erregt vor ihrem Fernseher. Natürlich "oben ohne". Doch plötzlich klingelte Kates' neues "iPhone 5" mit der Melodie "Every breast you take". Am anderen Ende der Leitung war eine blonde Frau aus Hannover. Keine Welfin, sondern eine Wulffin. Sie stellte sich kurz vor und fragte die Middleton nach ein paar Tipps, wie Nacktfotos zu PR-Zwecken am schnellsten in die Medien gelangen können. Im Hintergrund hörte Kate plötzlich eine aus der Politik bekannte Männerstimme rufen: "Bettina! Pack deine Brüste ein! Bettina, zieh dir bitte etwas an!" Plötzlich waren die Eheprobleme wieder da und Bettina sagte ihren nächsten TV-Auftritt daraufhin ab. Es läuft derzeit nicht gut bei ihr. Erst vor kurzem bekam die leidenschaftliche Sylt-Urlauberin eine Absage aus New York. Sie wollte am 11. September bei der Gedenkfeier aus ihrem neuen Buch vorlesen. Anstatt dessen verlas Obama die Namen der vor 11 Jahren getöteten Menschen. Unerhört. Doch Deutschland hat andere Probleme.
Uwe Seeler trug diese Woche eine St. Pauli-Cap und jeder zweite Deutsche ist zu dick. Für einen dicken Lacher sorgte eine 53-Jährige Stuttgarterin mit sächsischem Dialekt. Sie wollte nach Porto und bekam ein Flugticket nach Bordeaux. Das "Bordöo" verstand die Frau am Schalter falsch. Das Gericht gab nun der Fluggesellschaft Recht und die 294 Euro müssen gezahlt werden. Hoffentlich überweist sie keine Öre.
Xavier Naidoo hat geheiratet. Wer ist die Frau? Das weiß keiner. Sie ist nicht von dieser Welt, tippe ich mal. Das möchte man auch gerne vom derzeitigen Fußball der deutschen Nationalmannschaft behaupten. Doch die einzigen Sterne, die ich da sehe, sind die drei auf der linken Brust. Ein magerer Arbeitssieg und Dusel gegen die Ösis. Da fordere ich mehr Energie. Die fordert auch Japan, denn das Land gab den Atomausstieg bekannt und sucht nun nach alternativen Quellen. Vielleicht nutzt man zukünftig einfach die Kraft der Blitzlichtgewitter, wie sie sich beispielsweise diese Woche bei dem Besuch von Justin Bieber in Frankfurt zusammenbrauten.
Obama schickt Truppen nach Libyen. Assad und Brahimi löffeln gemeinsam Suppen in Syrien. Die BVG bestätigt den Fahrplan der Euro-Bahn und schaltet die Signale grün. Der ESM kann somit greifen. Der Bremer Parkhaus-Mörder stellt sich und das gute Wetter legt sich. Die Bundesliga spielte dieses Wochenende unter dem Motto „Geh Deinen Weg“ - für mehr Integration. Der HSV geht auch mit dem Messias weiter seinen Weg - ins Tal.
Samstags kann man bowlen gehen. Oder seit dieser Woche wieder Bohlen sehen. Mit Gott und Schalk im Nacken. Ebenfalls reif für eine RTL-Show war das Ereignis, was sich am Sonntagnachmittag in Berlin abspielte. Dort wurde einem Hobbyfußballer ins Bein geschossen. Nicht mit einem Ball, sondern mit einem Gewehr. Gewähr hatte man in Tschechien beim Kauf von Hochprozentigem schon länger nicht mehr. Drum wurde der Verkauf von 20%+ verboten. Und Robert Pattinson verzeiht der Stewart. Da Kristen Anfall.

Und nächste Woche:

Medien enthüllen Joschkas' Vergangenheit als Fischer, Prinz Harry und Kate Middleton führen das Theaterstück "Die nackte Kanone" auf und Harald Schmidt wird Moderator vom Tigerentenclub.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

Montag, 10. September 2012

Hurrikan Wulff und billig kann Clinton

Mein ganz persönlicher (leicht verspäteter) Wochenrückblick:

BETTina Wullff verklagt Google und Jauch, doch ihr Mann bleibt weiterhin ein Lauch. Seal flippt aus, weil Heidi mit ihrem Bodyguard fremdgegangen ist. Wie man sieht, hat es beim Soul-Sänger Narben hinterlassen. OB AMArikanische Wähler sich von der Kuschelszene zwischen Barack und Bill beeindruckt haben lassen ist fraglich, Einigkeit herrschte landesweit bei der Trauer um Hollywood-Star Michael Clarke. Dem möchte ich für seine schauspielerische Leistung in "Green Mile" noch einmal Duncan. Neben ihm, ruhte diese Woche auch weiterhin der Flugverkehr der Lufthansa.

Die Deutsche Nationalmannschaft vergibt gegen die Färöer-Inseln etliche Chancen und sucht weiterhin alte Form. Treffsicherer war da der Parkplatz-Killer von Bremen, den die Polizei bis heute sucht. Gefunden wurde das Urteil für den sogenannten facebook-Mord. Der 15-jährige bekam die Höchststrafe. Prinz Andrew höchst wohltätig: Er seilte sich für einen guten Zweck aus dem 87. Stock des Londoner Hochhauses "The Shard" ab und spülte damit eine Million Pfund in die Kasse der Hilfsorganisation "Organe für arme Privatpatienten".

50 Jahre Flip-Flops, 40 Jahre GSG 9 und 10 Jahre Hartz IV. Ronaldo verdient nun 16 Mio. EUR netto. Mit diesem Betrag könnte man ein Jahr lang 3714 ALG-II-Empfängern den Regelsatz, 360 GSG-9-Beamten das Gehalt bezahlen oder jedem Chilenen ein Paar Restposten-Flip-Flops kaufen. Nur einen Flug am neuen Berliner Flughafen kann man damit nicht bekommen.

Robbie Williams küsst Barbaras Bauch, das ist aber mittlerweile auch ein ganz schöner Berg. Nicht ganz so zärtlich gingen die Kölner "Fans" mit ihrem Spieler Kevin Pezzoni um. Gebrochene Nase, Aufruf zur weiteren Körperverletzung. Da wird sogar der Geiß bockig. Das Ende vom Lied ist die Auflösung des Vertrages. Sehr hool again.

ARD trennt sich von Weizen-Waldi. Das ist für ihn sicher hart, Mann! Alessandro gewinnt in einem Affenzahn A: die Goldmedaille im Handbike und B: jede Menge Respekt.
Fernseh-Koch Horst Lichter und Markus Maria Profitlich laden Jopi Heesters ein, an seinem 115. Geburtstag mit ihnen zu kochen. Wie soll die Einladung zugestellt werden? Auf der IFA habe ich in dieser Woche kein Gerät gesehen, dass Kommunikation mit Toten möglich macht. Gut, Vincent Raven war auch nicht vertreten.

Und nächste Woche:

Westerwelle wird Hauptverdächtiger vom Alpen-Massaker, van der Vaart Pabst und Mitt Romney zum 11. September am Ground Zero verhaftet.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!

Dienstag, 4. September 2012

Hartzt Du schon oder lebst Du noch? Ein Jubiläum.

10 Jahre Hartz IV!
Das möchte ich mit Euch feiern. Wir treffen uns zunächst alle bei Arno Dübel zum Vorglühen. Nebenbei schauen wir die Folge "Mitten im Leben" wo Mandy, dem Ronny seine Tochter, aus der Platte fliegt, weil Sie zu viel für die Schule tut. Da sie Geld für Lehrbücher braucht, muss Ronny von Holsten auf Oettinger umsatteln.
Freut Euch außerdem auf einen 30-minütigen Vortrag von Florida-Rolf über das richtig-falsche Ausfüllen von ALG II Anträgen. In ein weiteren Vortrag erfehrst Du, das Grammatik nicht die Lehre von Abwiegen von Gras ist.
Wir treffen uns bereits um 12 Uhr morgens, also bitte stellt den Wecker (Wer keinen hat, sollte vorher nachn ALDI fahren und einen kaufen. Er kann danach wieder umgetauscht werden) und steht für dieses Ereignis einmal früh auf.
Ihr werdet im, jedoch nicht auf dem Trockenen sitzen. Das Entwenden von pfandhaltigen Flaschen ist untersagt und hat einen Ausschluss von der Veranstaltung zur Folge. Des Weiteren bitte ich Euch, in den Räumen alles so zu lassen, wie es ist. Es ist mein Haushalt. Auch für frisches Obst ist gesorgt.
 
Garderobe: "Casual" - Jogginghose, fettiges Haar, verfaulte Zähne und Fahne (nach Wahl) 
Einlass ab: 2 Promille
Special Guest: Mitbegründer Gerhartz Schröder und DJ Hartzstyle
Eure Anmeldungen zur Feier gebt ihr bitte im jobcenter (3. Stock, Raum 224) ab. Ich fahre jeden Gast persönlich mit dem Motorroller nach Hause.
Schon einmal herzlichen Glückwunsch, alles Gute und "My Hartz will go on!"
 
Verrauchte Grüße
Andreas
 
P.S. Justin seine Mutter hat leider abgesagt, da sie an diesem Tag an Bäumen nach Hartz4 kratzt.

 

Sonntag, 2. September 2012

Die Welt steht still? - Revolverheld, was laberscht Du!

Mein ganz persönlicher Wochenrückblick:

Lufthansa streikt. Flugbegleiter fordern mehr Geld. Das Kabinenpersonal beim FC Bayern hingegen erfreut sich am Neuzugang Xavi Martínez. Es hat also geklappt. Doch in München herrschte bereits am Dienstagabend schon Bombenstimmung. In Schwabing sorgte ein Blindgänger für Aufregung. Einige davon wurden auch bei den in dieser Woche eröffneten Paralympics in London gesichtet. Doch seit Montag wissen wir, dass funktionierende Augen allein keine Garantie für ein gefahrenloses Leben sind. So erlag der Kampfrichter seinen Verletzungen: Er war zu früh zur Messung losgelaufen und wurde von einem Speer erfasst - es war ein Dusseldorfer. Eher dumm als dusselig soll Cannabis machen. Das ergab eine in dieser Woche veröffentlichte Studie. Einen ähnlichen Effekt hat das Quecksilber in den Energiesparlampen. "Ruh' im Glanze dieses Lichtes" steht auf dem Grabstein für die jetzt der Vergangenheit angehörenden Glühbirne. Am Ende der aktuellen Bundesligasaison heißt es "Kein Stress für Jupp Heynckes!", er kündigte seinen Abschied bei den Bayern an. Auch die Freundin von Helge. Schneider kündigte ihre Dienste. Das Katzenklo lässt sie ihm jedoch. Wenigstens eine kleine Helgentat. Ermüdet van der Vaart, doch glücklich, traf der Niederländer am Freitag in Hamburg ein. Er wühlte die ganze Hansestadt auf. Ähnlich bekannt, doch weniger willkommen wütete Isaac an der Südküste der USA. Das zwang die Republikaner zu einer vorzeitigen Wahl des Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Und Clint Eastwood redete mit Obamas Stuhl. Igitt. Merkel zu Gast bei Wen Jiabao. Äußerungen bezüglich den chi(na)kanen der Regierung gegen Journalisten im Land, gingen in der Diskussion um die Euro-Krise unter. In innenpolitischen Gefilden sorgte Kurt für Aufsehen. Mit „I beck your pardon“, konnte der Misstrauensantrag gegen den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten abgewehrt werden. Er selber verließ mit „I fell into a Nürburgring of fire …“ singend den Saal. Carlisle Brigham. Ein schöner Name. Weniger schön, doch symbolisch für das Klischee der Frau, die Geschichte um ihren Tod. Diesen Absatz wird sie nicht mehr lesen können, da mache ich keinen Heel draus. Mit einem weitaus höheren Absatz stürzte die 29-jährige Bankers-Tochter eingekesselt von Shoppingtüten in den Tod. Vielleicht war es eine Wette mir ihrem reichen Vater, wer mehr Absatz macht. Hip-Hop-Mogul Chris Lighty lag erschossen in seinem New Yorker Apartment. Neben ihm lagen noch ein Geldbeutel mit 50 Cent und ein Care(y)-Paket. Nicht Elefanten-, sondern Elchpolo wurde auf der A10 in Brandenburg gespielt. Ein kleiner VW rammte den 600-Kilo-Koloss, ehe ein LKW dem eingeweihten Einzelgänger den Todesstoß gab. Auch die HIV-Spritze des „Berner Heilers“ konnte den Elch nicht mehr am Leben halten. Guido Knopp geht in Rente, Samsung verliert Patentstreit und ERGO belohnt Mitarbeiter weiter mit heißen Lustreisen. Ist das der Grund für die Eisschmelze des Nordpols?

Und nächste Woche:

Tief facebook sorgt für weitere Regenfälle, Jürgen kloppt sich nach dem Abpfiff mit Rudi Völler, Romney enthüllt Ku-Klux-Klan-Vergangenheit von Obama und der Bundestag stattet Plenarsaal mit reduzierten Glühbirnen aus.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch!