Mein ganz persönlicher
Wochenrückblick:
Es ist die unglaubliche Geschichte
eines Möchtegern-Ecuadorrussen. Edward Snowden gewinnt erste Etappe
der Tour de France. Anhänger der NSA skandieren am Streckenrand:
„Geh' heim, geh' heim!“
Obama darf den schwerkranken Mandela
nicht besuchen und malt im Wartesaal so lange Mandalas. Farbe hat er
ja. Hunger nicht. Ganz im Gegenteil zu den Asylbewerbern in München,
die mit einem Hungerstreik und Selbstmorddrohungen auf sich
aufmerksam machen wollen. Protest auch in Ägypten. Die Bevölkerung
sammelt 22 Millionen Unterschriften gegen Mursi. So viele Einwohner
hat Kroatien nicht einmal. Ist nun aber in der EU.
Bayerns erstes Training unter Pep
Guardiola wird auf mehreren Sendern übertragen wie Malaria.
Vertragen haben sich nach 17 Jahren wieder Dieter Bohlen und Verona
Pooth. Braucht sie Geld? Mit Geld wird sich wohl Silvio Berlusconi
von einem in dieser Woche gefällten Urteil freikaufen, welches ihn
für sieben Jahre hinter Gitter bringen soll. Dort werden vielleicht
auch Berliner Polizisten landen, denn sie prügelten auf einen
Festgenommenen ein und versuchten zu verhindern, dass Video der
Attacke zu veröffentlichen.
Zitat der Woche: „Wenn Sie in
der Wüste regieren, wird der Sand knapp.“ (SPD-Kanzlerkandidat
Peer Steinbrück zu Merkel) Und wenn Steinbrück auf dem Mond
regiert, würde er Geld für Vorträge fordern, die keiner hört.
Und nächste Woche: Berlusconi
und Hoeneß wollen Messi als Spielmacher für die geplante
Knastmannschaft, Westerwelle wird Außenminister und Merkel legt sich
auf eine irische Bank.
Eine schöne Woche wünsche ich Euch!