Mittwoch, 13. November 2013

Neue Fitness- und Ernährungstheorie

Vergiss alles, was Du bisher über richtige Ernährung und Fitnesstraining gehört hast. Denn Wissenschaftler liefern uns eine neue Studie. Daraus geht Folgendes hervor:

Abends vor dem Schlafengehen unbedingt noch viele Kohlenhydrate essen. Durch deren Verbrennung entsteht Wärme im ganzen Raum und so kann die Heizung ausbleiben, um Kosten zu sparen. Eiweiße werden komplett aus dem Ernährungsplan gestrichen. Sie beschleunigen das Wachsen der Haare und Fingernägel. Die Vitaminzufuhr muss eingestellt werden, um mögliche Heilungsprozesse zu verhindern. Wasser ist das neue Weizenbier und so trinkt der moderne Gesundheitsbewusste täglich mindestens drei Liter Energydrinks.

Nach dem Zähneputzen den Mund einfach mit Cola ausspülen. Laut den Ergebnissen der Studie lebten besonders solche Menschen gesund, die sich am Tag kaum bewegen. Der englische Professor Dr. Foultear empfiehlt, die Zahl von 45 Schritten täglich nicht zu überschreiten. Fettanbau ist lukrativ und soll zukünftig auch vom Staat subventioniert werden. Gerade im Hinblick auf den Anstieg des Meeresspiegels, soll die Anhäufung von Fettpolstern eine lebenserhaltende Funktion übernehmen. Schlaf ist überbewertet. Eine Stunde reicht aus. Hierbei sollte möglichst das Licht und der Fernseher angelassen werden, um gänzlich entspannen zu können.

Beim Krafttraining sollte lediglich der Kaumuskel belastet werden, um die Essgeschwindigkeit zu erhöhen. Prof. Dr. Foultear empfiehlt prinzipiell jedoch das Kein-Satz-Training: „Muskeln sind nicht darauf ausgelegt, aktiv zu sein. Der Trend geht nicht umsonst zur Muskelentspannung.“ Sollte es aus Versehen doch einmal zu sportlichen Betätigungen kommen, rät der Experte möglichst wenig bis gar keine Atemzüge zu machen. Testen kann man seine Leistung gerne mal bei einem Cuba-Libre-Ausdauertest, auch um die Produktion der roten Wutkörperchen zu fördern. Zum Frühstück empfehlen die Wissenschaftler Getränke mit hohem Cholesterin-Gehalt. Das sogenannte Cholesterin-Pulver sollte möglichst in gezuckerter Milch aufgelöst werden.


Frei nach dem Motto: Low train like John Wayne!

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