Montag, 21. Juli 2014

Ein Leben ohne Feste gleicht einer weiten Reise ohne Einkehr

Nicht nur die Party war brechend voll. „Alle Leut, alle Leut, gehen jetzt nach Haus.“ Das waren die letzten Worte der Kanzlerin, als sie sturzbetrunken ein letztes Lied für die Geburtstagsgäste lallte. Ihre Freunde gingen dann auch. In Gaucho-Haltung. Und nun stand Angie dort allein unter dem Brandenburger Tor. Am Himmel grüßten ein paar Raketen vom Gaza-Streifen. Das ließ ihre Stimmung anheben wie die Costa Concordia.

In Alkohol getränkt erhielt sie noch einen Anruf. Die Separatisten wollten der Kanzlerin gratulieren. Doch die kamen gar nicht zu Wort. „Ich wollte mich abschießen, das passiert heutzutage!“, nuschelte sie zu den Rebellen. Oberst Strelkow verstand es als Befehl: „Ihr sollt es abschießen, das Passagierflugzeug“, gab er an seine Gefolgsleute weiter. Und schon krachte es. Flug MH17 war getroffen. „Befehl ausgeführt, Frau Merkel“, so Strelkow.

Angela Merkel bedankte sich für die Glückwünsche, wollte mit Toni Kroos nun jedoch zu Real fahren, um Getränke für die Gedenkfeier des Saufenberg-Attentats zu kaufen. Leider war der vorgesehene Bus zuvor in Dresden verunglückt. Plötzlich schlief Merkel ein. Und wachte am nächsten Morgen mit starken Kopfschmerzen auf. Neben ihr liegt Philipp Lahm. Angie schüttelt ihn wach. Fängt an zu treten. Lahm tritt zurück.

Und nächste Woche: After AIDS Konferenz soll Kranken mit Schokolade helfen, an einer Urne in der Türkei fehlt es an WLAN und Frank-Walter meiert einen Stein ins Sommerloch.


Eine schöne Woche wünsche ich Euch, ihr Rotzlöffel!

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